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Was es mit uns macht, wenn wir überstrukturiert sind

  • Autorenbild: Katharina Müller
    Katharina Müller
  • vor 22 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
6 Postfächer. 6 Rollen. Und irgendwie fühlte ich ständig: Nö, ich will das nicht mehr.



Eigentlich war die Idee ganz gut: Jeder Bereich bekommt sein eigenes Postfach. Am Schluss hatte ich 6 E-Mail-Adressen. Für Kunden, Buchhaltung, Tool-Logins, Office, Privat – und eine veraltete aus einer früheren beruflichen Phase. Natürlich alle vor der KI-Revolution angelegt.


Klingt erstmal organisiert, oder?

War es aber nicht. Es war ein stiller Energiefresser. Ich habe es geändert, aber es soll hier nicht um die technische Lösung gehen, sondern um das, was es mit uns macht.


Jedes Postfach stand für eine Rolle in meinem Business. Und mein Nervensystem hat versucht, alle gleichzeitig zu bedienen. Der Gedanke „Habe ich überall reingeschaut?" war mein ständiger Begleiter – nicht laut, aber immer da. Stell dir vor, du hast 6 Briefkästen im Treppenhaus. Drei leerst du regelmäßig. Zwei selten. Einen nie. Aber du weißt, dass sie da sind. Irgendwann meidest du das Treppenhaus. Crazy, oder?


Genau das passiert digital.

Digitales Chaos kann unsere Leistungsfähigkeit um bis zu 33% senken – mehr als doppelt so viel wie physische Unordnung. Unser Gehirn behandelt jedes unerledigte Postfach wie einen offenen Browser-Tab: Es verbraucht im Hintergrund Energie, selbst wenn wir nicht aktiv reinschauen.


Und das Tückische: Es fühlt sich nicht wie ein großes Problem an. Es fühlt sich an wie „normal". Wie ein leises Grundrauschen, an das man sich gewöhnt hat – bis man merkt, dass die Konzentration nachlässt, die Kreativität stockt und man abends erschöpfter ist, als der Tag eigentlich rechtfertigt.


Unser Business Environment ist kein neutraler Raum. Es wirkt auf uns – ständig, unmittelbar, oft unbewusst. Jede ungeklärte Struktur, jedes „das mache ich irgendwann", jedes Tool, das eigentlich nicht mehr passt – all das sind Mikro Störfaktoren, die sich kumulieren.


ALSO: Raus aus deinen Sabotagemustern und rein in deinen Energiefluss. Der Flow ist das Ziel.


Wenn du das nicht mehr willst:

 - Innerer Unruhe

 - Erhöhter Fehleranfälligkeit

 - Dauerstress und Überforderung

 - Dem Gefühl, nie wirklich „fertig" zu sein

 - Scham, weil es nie reicht , was du tust


.... dann gibt´s hier eine gute Nachricht für dich:


Du musst nicht alles auf einmal lösen.

Denn wenn dein äußeres System klar ist, wird dein innerer Raum frei für das, wofür du eigentlich angetreten bist.


Was ist dein stiller Störfaktor im Business? Das eine Ding, von dem du weißt, dass es dich bremst – aber du hast dich daran gewöhnt?


Und wenn du merkst, dass du plötzlich ganz viele kleine Saboteure entdeckst und es nicht alleine handeln möchtest, dann hol mich gerne in dein Flow-Team 😊


Und hey, ich arbeite täglich daran, mehr darüber zu lernen, mehr zu sehen, einfache Lösungen für meine Kunden zu entwickeln und eigene Erfahrungen als Lernfeld zu nutzen.


 
 
 

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